Die 13. Stapelfelder Fototage „Inspiration Natur 2026“ werfen Ihre Schatten voraus. Dazu schreibt die Presse:

 

Die Schönheit und Bedeutung der Natur erkennen und bewahren

Von Sigrid Lünnemann

Bei den 13. Stapelfelder Fototagen „Inspiration Natur“ vom 13. bis zum 15. Februar 2026 wird die Katholische Akademie Stapelfeld (KAS) wieder zum Treffpunkt für Fotobegeisterte aus ganz Deutschland – und darüber hinaus. Auf Einladung von Willi Rolfes, geschäftsführender Direktor der KAS und Naturfotograf, geben renommierte Naturfotografinnen und Naturfotografen in Live-Vorträgen einen persönlichen Einblick in ihre aktuellen Fotoprojekte und nehmen die Gäste mit auf faszinierende Reisen zu einzigartigen Naturschauplätzen.

Die begleitenden Foto-Ausstellung wird in diesem Jahr erstmals als Gemeinschaftsprojekt von einer Gruppe gestaltet. Für die meisten der 13 Hobby-Naturfotografinnen und – fotografen ist es ebenfalls das erste Mal, dass sie ihre Bilder der Öffentlichkeit präsentieren. Seit mehreren Jahren besuchen sie regelmäßig die Fotoworkshops der Katholischen Akademie Stapelfeld, die Willi Rolfes zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten anbietet. „Besonders als Anfänger in der Naturfotografie ist es wichtig, sich mit anderen über seine Bilder auszutauschen. Ein ehrliches Feedback, praktische Tipps und offene, aber wertschätzende Kritik sind für oft unglaublich hilfreich. Daher ist schon bei unserem ersten Workshop die Idee entstanden, eine Gruppe zu gründen, die auch außerhalb der Seminare in Kontakt bleibt und sich über ihre fotografischen Projekte austauscht“, betont Willi Rolfes. So sind die Teilnehmenden, die aus ganz Deutschland zu den Workshops nach Stapelfeld kommen, untereinander stark vernetzt und treffen sich auch in kleinen Gruppen zu privaten Fototouren in ihren jeweiligen Heimatregionen.

In diesem Jahr fand der Foto-Seminar zum Thema „Der Baum – Ein Sinnbild des Lebens“ statt, dass sich nicht nur mit der fotografischen Darstellung besonders beeindruckender Bäume beschäftigte, sondern sich auch intensiv mit ihrer archaischen Symbolkraft auseinandersetzte. Dazu ging es vor allem in den frühen Morgenstunden und am Abend in den naturbelassenen, ehemaligen Hutewald Urwald Baumweg, der mit seinen knorrigen und bizarr geformten Bäumen einzigartige Motive bietet, und ins weitläufige Gebiet der Ahlhorner Fischteiche mit einer einzigartigen Fauna und Flora.

Für die Gemeinschaftsausstellung wurden neben aktuell entstandenen Bildern auch eine große Auswahl an Fotografien aus den vergangenen Jahren zusammengetragen. Gemeinsam wurde eine Auswahl getroffen sowie die Ausstellung konzipiert und organisiert. Auch dies sind für die Teilnehmenden wichtige Erfahrungen für zukünftige eigene Ausstellungen. Die gut 40 ausgewählten Bilder zeigen auf eindrucksvolle Weise die Vielfältigkeit der Naturfotografie. Neben faszinierenden Makroaufnahmen von Pilzen und Insekten, beeindruckenden Landschaftsaufnahmen und mystischen Moorbildern sind auch verfremdete und abstrakt wirkende Fotografien zu sehen, bei denen der Bezug zur Natur erst auf den zweiten Blick erkennbar ist. Die Ausstellung wird von Europas größtem Fotodienstleister CEWE in Oldenburg unterstützt und großformatig auf Alu-Dibond produziert.

Die Eröffnung der Gemeinschaftsausstellung am Freitagabend mit dem einführenden Vortrag „Haut und Erde in der Kunst. Wo sich Mensch und Natur berühren“ des KAS-Kunstdozenten PD DR. Alexander Linke bildet den Auftakt zu der Veranstaltung. An drei Tagen geben renommierte Fotografinnen und Fotografen in ihren Bild-Vorträgen faszinierende Einblicke in die Schönheit, Vielfältigkeit und Verletzbarkeit der uns umgebenden Tier- und Pflanzenwelt.

Im Rahmen eines Podiumsgesprächs mit der international anerkannten Naturfotografin Sandra Bartocha und den Akteuren der Gemeinschaftsausstellung wird gemeinsam erläutert, wie eine Fotoausstellung sinnvoll und erfolgreich konzipiert werden kann. Im Gespräch mit den Hobbyfotografen der Stapelfelder Fotoworkshops erläutert Sandra Bartocha, welche Aspekte bei Inhalt, Form und Atmosphäre beachtet werden müssen, damit eine Ausstellung zu einem einzigartigen Erlebnis wird.

Zu den Referenten zählt auch der Zoologe Dr. Hannes Petrischak von der Heinz Sielmann Stiftung. Er nimmt die Anwesenden mit auf eine Foto-Tour in die einzigartige Naturregion Döberitzer Heide, wo unter anderem urtümliche Wisente und seltene Wildbienen einen Lebensraum gefunden haben.

Dr. Jutta Kallbitz zeigt in ihren Bildern nicht nur eindrucksvolle Landschaften, sondern auch die filigrane Schönheit und Ästhetik der uns umgebenden Natur aus ihrem ganz persönlichen Blickwinkel.

Christine Averberg und Daniel Böttcher zeigen in ihrem gemeinsamen Projekt „naturbelichtet“, wie spannend und überraschend alltägliche Motive direkt vor der eigenen Haustür sein können. Durch kreative Techniken und ungewöhnliche Perspektiven gelingen ihnen stimmungsvolle und inspirierende Naturaufnahmen.

Einen Einblick in die geheimnisvolle und vielfältige Pflanzen- und Tierwelt des Taï-Nationalparks, dem letzten großflächigen Regenwaldgebiet Westafrikas, gibt der Biologe Dr. Hans-Peter Schaub. In Kooperation mit Naturschutzorganisationen und verschiedenen Forschungseinrichtungen bereiste er die Region und dabei entstanden atemberaubende Bilder eines einzigartigen Lebensraums. In seinem Vortrage thematisiert er auch das Leben der Menschen in der Region, die unter schwierigen Lebensbedingungen versuchen, ihre traditionelle Kultur ebenso zu bewahren wie ihr einzigartiges Naturerbe.

Ein Blick in den Nachthimmel ist faszinierend. Katja Seidel zeigt einzigartige Aufnahmen von Polarlichtern und der Milchstraße, die auf ihren Reisen nach Norwegen und Chile, aber auch vor der Haustür in Norddeutschland entstanden sind. Sie gibt wichtige Tipps, unter welchen Bedingungen und mit welcher Ausrüstung auch Anfängern erste Astrofotografien gelingen können.

Felix Wesch zeigt in seinem Vortrag „Nebenan“, dass die besten Fotos oft in der heimischen Region entstehen. Zu unterschiedlichen Jahreszeiten und bei verschiedenen Lichtstimmungen besucht er immer wieder die gleichen Orte und dabei gelingen ihm wunderschöne Bilder, die die Ruhe und Stille des magischen Moments zwischen Sonnenaufgang und den ersten Sonnenstrahlen einfangen.

Ebenfalls in der heimischen Region sind Uwe Wuller und Frauke Fuck bei ihren gemeinsamen Fototouren unterwegs. Dabei entdecken sie aus unterschiedlichen fotografischen Blickwinkeln die Vielfältigkeit und Schönheit des Bergischen Landes für sich und bringen die dabei entstandenen Bilder mit nach Stapelfeld.

Gastgeber Willi Rolfes ging auf fotografische Entdeckungstour entlang des kleinen Flusses Hase und durch eine nur wenig bekannte norddeutsche Natur- und Kulturlandschaft. Dabei gelang ihm ein Porträt dieses Flusslaufes vom Teutoburger Wald bis ins Emsland, das in faszinierenden Bildern zeigt, wie durch Renaturierung wieder einzigartige Lebensräume für Fischotter, Biber, Meerforellen, Lachs und auch Eisvögel und Seeadler entstehen können.

Die Stapelfelder Fototage „Inspiration Natur“ von 13. Bis 15. Februar 2026 werden durch ergänzende Workshops sowie einen kleinen Fotomarkt mit renommierten Händlern begleitet.

Weitere Informationen gibt unter www.inspiration-natur.com sowie telefonisch bei Frau Gövert unter Tel.: 04471/188-1132 oder per E-Mail unter: jgoevert@ka-stapelfeld.de.

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