Das Foto zeigt von links: Bürgermeister Bittner, Theos Sohn Thomas Wilke, Emily Greschner (1. Vorsitzendes Bürger- und Kulturrings), Äbtissin Franziska Lukas, Willi Rolfes, Andreas Kathe

Im Gelände der Benedikinerinnen-Abtei Burg Dinklage wurde soeben die Fotoausstellung „Fotopirsch – Bilder des Dinklager Naturfotografen Theo Wilke“ eröffnet. Auf 24 Tafeln wird das Werk von Theo Wilke gewürdigt, der im Alter von 80 Jahren vor 18 Jahren verstarb. Der Bürger- und Kulturring Dinklage erinnert mit dieser sehenswerten Ausstellung an einen sehr passionierten Wildtierfotografen und Naturliebhaber. Als junger Mensch lernte ich Theo kennen und verdanke ihm nicht nur ein profundes Wissen über die Natur und Fotografie. Von seiner bescheidenen und respketvollen Art konnte man auch etwas für das Leben lernen. 

Die Mitarbeit bei den Vorbereitungen der Ausstellung war eine Zeitreise für mich. Unglaublich was sich seit dem Jahr 2000 alles in der Naturfotografie getan hat. Das Foto auf der Ausstellungstafel zeigt ihn Mitte der 80er Jahre. Er hatte sich soeben ein Nikkor 5.6/600 IF von der Firma Zörkendorfer für Leica umbauen lassen. Die Auslösegeräusche der Wetzlarer verschreckten aufgrund ihres dumpfen und leisen Geräusches weniger Theos Lieblingsmotiv – den Rehbock. Also wurde das 600er abgeflext. Wenn ich mit meiner damaligen Nikon F3 HP in seiner Gegenwart ein Foto machte, zuckte er förmlich zusammen.

Da es sich um einen Outdoor-Ausstellung handelt, sind die Exponate ab jetzt jederzeit zu sehen. Ein Besuch lohnt sich. Im Kloster Cafe gibt es, neben selbstgemachten Köstlichkeiten, auch eine Broschüre zur Ausstellung, die wie die Ausstellung selbst im Hause Bitter & Co in Calveslage picobello gefertigt wurde. Beides ist sehr zu empfehlen.

Weitere Infos finden Sie hier:
http://www.made-in-dinklage.de/fotopirsch-ausstellung-mit-…/

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